© Dovile Sermokas

"Komplett unbeschriebene Blätter koloriert derzeit das Duo NIDO mit Geigerin Maria Reich und Vibrafonist Hauke Renken. Die beiden jungen Musiker sind mit der Klassik ebenso vertraut wie mit dem Jazz. Wenn sie zusammen in Aktion treten, steht aber weder das eine im Dienste des anderen oder umgekehrt, noch entsteht eine bloße Fusion beider Stille im Sinne des Third Stream. Der Sound des Duos ist nahezu beispiellos. Ernsthaftigkeit ist bei NIDO kein plattes Synonym für Ernst, der hintergründige Humor und das festliche Vergnügen an der spontan kalkulierten Klanggebung offenbaren sich vor allem im Detail. Der Ton von Maria Reich ist auf verführerische Weise vertanzt, [...]. Wo immer sie sich gerade in ihren Improvisationen aufhalten, hallt stets das eben Verklungene mit und zeichnet sich bereits die Ahnung des gleich Erklingenden ab. Noch stecken Reich und Renken mit charmantem Understatement ihr Terrain ab, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich Festivals und Konzerthäuser die Finger nach diesem Ballett der Sinne lecken werden." jazzthing 119

"Es ist faszinierend zu spüren, wie sehr Maria Reich durch ihr Instrument fühlt und denkt. Die komponierten und improvisierten Passagen bilden eine starke Einheit, und sie hat mit ihrer Musik den spannenden Bereich zwischen den Stilen ganz eigen und sehr hörenswert definiert." Sebastian Studnitzky

"In todays musical universe lives a fresh new voice that has drawn eloquently from the past and added to that elements all her own. Maria Reich paves a sonic path lined with exciting melodies,  exotic embellishments and instinctive musicality and takes us down a road that proves to us all that the violin is still one of improvised music’s leading players."
 Greg Cohen

"Sie nimmt sich der Entwicklung des Konzertes durch die Jahrhunderte an, zeichnet auf wann, wie und in welchen Situationen improvisiert wurde, welchen Stellenwert das Improvisieren hatte und interpretiert die Gründe, warum die Improvisation im späten 19. Jahrhundert immer mehr aus den Konzertsälen verschwand. Die zunehmende Standardisierung, herbeigeführt durch den Werk-Kult, den Genie-Kult, bürgerliches Bildungsstreben, der Professionalisierung des Betriebes, seiner Ökonomisierung u.v.a. kann dabei durchaus zum Verlust der Einmaligkeit des Ereignisses Konzert geführt haben und damit auch zu seiner Erstarrung. Aus dieser Perspektive ist die Arbeit von Reich eine lohnenswerte Lektüre für alle, die Konzerte planen und sich mit der Frage nach der Zukunft des Konzertwesens auseinandersetzen. Diese Frage entwickelt zu haben und sie stringent und präzise zu denken, machen den Wert der gelungenen Arbeit aus." Prof. Martin Tröndle

 

2018-08-28_Maria Reich_Foto_Dovile Sermo

ABOUT

Ich beschäftige mich mit Improvisation.

Ich improvisiere allein und mit anderen, privat und mit Publikum, spreche darüber mit und vor Leuten, gebe Workshops, forsche, schreibe und veröffentliche Texte.

Ich komponiere eigene Musik für mich und für andere, schreibe eigene Lyrics und Lyrik und erschaffe Spielsituationen, in denen sich Musik lebendig entfalten kann.

Ich spiele Geige, Bratsche und singe bei Konzerten, Recordings und in interdisziplinären Kontexten mit wunderbaren KünstlerInnen auf der ganzen Welt.